Für das Deutsche Netzwerk für erbliche Bewegungsstörungen (GeNeMove) haben sich
zahlreiche Kliniken in Deutschland zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Erkenntnisse in der Diagnostik, der Ursache, dem Verlauf und den Therapiemöglichkeiten seltener erblicher Bewegungsstörungen zu gewinnen und so letztlich den betroffenen Patienten besser helfen zu können.
Am Anfang von solchen Projekten steht natürlich die Untersuchung von möglichst vielen Betroffenen, um zum Beispiel endlich einheitliche Untersuchungsskalen zu schaffen oder den natürlichen Verlauf der einzelnen Erkrankungen besser beurteilen zu können. Nur so können sich dann auch therapeutische Studien anschließen. Wenngleich also in der ersten Phase kein direkter Nutzen für den teilnehmenden Patienten zu bestehen scheint, so kann das ganze Projekt nur gelingen, wenn so viele Patienten wie möglich an unserem Netzwerk mitarbeiten! Dann können wir im weiteren Verlauf gemeinsam auch den Versuch neuer Therapieformen wagen – und werden hoffentlich ein wenig erfolgreich sein… Welche Ziele in welchem Teilprojekt verfolgt werden, finden Sie unter
Teilprojekte / KrankheitsbilderFriedreich AtaxieSpinozerebelläre Ataxie Typ 3Hereditäre Spastische ParaplegieErbliche DystonienMorbus HuntingtonMorbus WilsonZentrale GenbankDarüber hinaus will unser Netzwerk aber auch allen Patienten, Angehörigen und betreuenden Ärzten mit Rat und Hilfe nach unseren Möglichkeiten zur Seite stehen. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich einfach ans
Netzwerksekretariat.